Aus "Freiwillig Aktiv in Dautphetal" wird "Freiwillig Aktiv Plus"

„Freiwillig Aktiv in Dautphetal“ ist ein Projekt, das seit 2003 an der Mittelpunktschule Dautphetal durchgeführt wird.

In diesem Projekt können sich Jugendliche über ein halbes Jahr einmal in der Woche freiwillig engagieren. Angesprochen sind Jugendliche aus den Klassen 6 bis 10. Die Jugendlichen können dabei aus folgenden Bereichen eine Einsatzstelle wählen:

  • Ältere Menschen besuchen und helfen – voneinander lernen
  • Mit Kindern spielen und arbeiten
  • Angebote in Kirchengemeinden
  • Mit behinderten Menschen Kontakt haben und gemeinsame Aktionen durchführen
  • Mithilfe im Naturschutzbereich

Man kann sich aber auch selbstständig eine Einsatzstelle suchen, zum Beispiel im Sportverein oder auch in kulturellen Einrichtungen. Wichtig ist allein das soziale Engagement.

Eine weitere besondere Einsatzstelle ist der Schulladen der MPS Dautphetal. Hier kann man für ein Jahr mitarbeiten und dadurch freiwillig aktiv sein.

Seit dem Schuljahr 2025/26 ist das Projekt für freiwillige Praktika in allen Bereichen geöffnet und umbenannt in Freiwillig Aktiv Plus.

Interview mit Siyka

Wie bist du auf „Freiwillig aktiv plus“ aufmerksam geworden?

Ich bin durch Meike und Frau Heck aufmerksam geworden. Sie haben gesagt, dass wir danach etwas haben werden, was auf unserem Lebenslauf stehen kann.

Wie hast du dir den Praktikumsplatz gesucht? Gab es Schwierigkeiten?

Ich habe mit meinem Handy nachgeschaut, wo es in der Nähe Betriebe gibt, die zu meinen Interessen passen und habe dann dort angerufen und mich danach auch persönlich vorgestellt.

Wo warst du?

Ich war in einer Kieferorthopädiepraxis in Biedenkopf.

Was hast du dort gemacht?

Ich durfte bei der Vorbereitung der Behandlungen mithelfen, bei den Behandlungen assistieren, im Labor die Abdrücke machen, die Patienten betreuen und natürlich beim Aufräumen helfen.

Was hat dir die Teilnahme an „Freiwillig aktiv plus“ gebracht?

Mehr Erfahrung im Bereich Zahnmedizin. Ich habe meinen Nachmittag sinnvoll verbracht und es hat mir Spaß gemacht.

Würdest du die Teilnahme an „Freiwillig aktiv plus“ weiterempfehlen? Wenn ja, warum?

Ich würde die Teilnahme an „Freiwillig aktiv plus“ auf jeden Fall weiter empfehlen, da man Neues lernt, keine Nachmittage sinnlos verbringt und etwas auf dem Lebenslauf stehen hat. 😉

 

Interview mit Gizem

Wie bist du auf „Freiwillig aktiv plus“ aufmerksam geworden?

Ich bin durch unsere Schule auf „Freiwillig Aktiv plus“ aufmerksam geworden und fand die Idee Erfahrungen im sozialen Bereich zu sammeln sehr interessant.

Wie hast du dir den Praktikumsplatz gesucht? Gab es Schwierigkeiten?

Ich habe mich für einen Kindergarten entschieden und ehrlich gesagt hatte ich dann Schwierigkeiten, weil viele Kitas schon voll waren. Bei der Kita „Wirbelwind“ hatte ich dann glück.

Wo warst du?

Ich war im Kindergarten „Wirbelwind“ in Biedenkopf.

Was hast du dort gemacht?

Ich habe oft draußen mit den Kindern gespielt, beim Basteln geholfen, die Erzieherinnen und Erzieher im Alltag unterstützt und ich durfte in einer AG mithelfen und Erfahrungen als „richtige“ Erzieherin sammeln.

Was hat dir die Teilnahme an „Freiwillig aktiv plus“ gebracht?

Ich habe viele neue Menschen kennen gelernt, neue Erfahrungen im Beruf gesammelt und gelernt, wie sehr verantwortungsvoll man sein muss.

Würdest du die Teilnahme an „Freiwillig aktiv plus“ weiterempfehlen? Wenn ja, warum?

Ja!!! Ich würde es weiterempfehlen, weil man neue Erfahrungen im Beruf sammelt. Man kann gut überlegen, was man später werden möchte. Ich sehe die Teilnahme als großen Pluspunkt für die Zukunft.

Freiwillig aktiv 1

Alle Beteiligten profitieren von der Durchführung des Projektes. Die Jugendlichen sammeln wertvolle Berufserfahrungen und erleben, besonders auch durch positive Rückmeldungen, Selbstwirksamkeit.

Und für die Einsatzstellen sind die Jugendlichen oft eine hilfreiche Unterstützung.

Alle Jugendlichen erhalten zum Abschluss eines jeweiligen Projekts ein Zertifikat, das ihre ehrenamtliche Tätigkeit bestätigt. Dieses Zertifikat kann bei späteren Bewerbungen mit eingereicht werden. Das Projekt wird durch Meike Foegen, die Sozialpädagogin vom bsj, begleitet.

Freiwillig aktiv 2